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Facebook Ads: Social Media Werbung für Anfänger – 4 Tipps

Social-Media-Kommunikation gehört heute in jeden Media Mix. Doch ohne ein dediziertes Werbebudget ist es kaum mehr möglich, Fans und Follower mit eigenen Inhalten zu erreichen. Zum Glück bieten Plattformen wie Facebook eigene Werbe-Tools an, mit denen Unternehmen und Agenturen selbst Postings und Seiten bewerben können. Wie Du sinnvoll Werbeanzeigen selbst verwalten kannst, zeigen wir Dir hier mit unseren Top 4 Anfänger-Tipps für Facebook Ads.

Facebook Ads, Social Media

Facebook Ads – Tipp 1: Werbeanzeigenmanager benutzen!

Du hast ihn sicher schon einmal gesehen: Wenn Du Seitenbetreiber bist, dann tauchen unter Deinen Postings die „Boost Post“ Buttons auf. Facebook will Dich schnell und einfach dazu bewegen, Deine Beiträge mit einem Werbebudget zu pushen. Aber Vorsicht! Der „Boost“ Button simplifiziert das Werbeanzeigenmanagement enorm, treibt aber gleichzeitig die Effizienz der Ads nach unten.

Daher empfiehlt es sich immer, den Werbeanzeigenmanager oder Facebook Power Editor zu benutzen. Dort gibt es mehr Einstellungsmöglichkeiten, und Du hast die volle Kontrolle über Deine Ausgaben. Zusätzlich stehen viele weitere Targeting-Optionen zur Verfügung, die über den „Boost Post“ Button nicht anwählbar sind.

Facebook Ads, Adverts

Facebook Ads – Tipp 2: Laufzeitbudget verwenden!

Hinter jeder Facebook Werbekampagne steht die Relation von eingesetztem Geld und erreichtem Erfolg. Klar, dass man als Werbetreibender hier nichts verschenken möchte. Um die maximale Kontrolle über das eingeplante Budget zu behalten, empfehlen wir, statt eines Tagesbudgets ein Laufzeitbudget zu verwenden. Damit ist ein geringerer Optimierungsaufwand während der Kampagne verbunden, und Facebook optimiert automatisch die Ausspielung der Ads zu den besten Zeiten. Extra Tipp: Wir starten oftmals mit einem sehr kleinen Laufzeitbudget und passen dieses im Laufe der Zeit an. So können wir selbst noch nachjustieren, wenn wir feststellen, dass einzelne Anzeigen besser performen als andere.

Facebook Ads, Budget, Kosten

Facebook Ads – Tipp 3: Fake User vermeiden!

Wenn Du Dein Budget sinnvoll verteilt hast, dann beginnt die spannendste Aufgabe: das Targeting. Hier entscheidest Du, welche Nutzer Deine Facebook Ads sehen werden. Leider kommt es immer wieder vor, dass Du zwar sinnvolle Zielgruppen eingestellt hast, die Mehrzahl der interagierenden User aber beispielsweise aus Pakistan oder Bangladesch kommen. Dies hängt damit zusammen, dass Facebook die örtliche Zuordnung auf Basis der von Nutzern angegebenen Informationen vornimmt. Trägt ein Nutzer aus Pakistan nun ein, dass er in Deutschland wohnt, so zählt Facebook diesen ggf. zu Deiner Zielgruppe dazu – auch wenn Du keinerlei Mehrwert durch diesen Nutzer hast.

Um dies zu vermeiden gibt es zwei Targeting-Tricks: Gib beim Standort nicht „Jeder an diesem Ort“ ein, sondern „Personen, die an diesem Ort wohnen“. Zusätzlich kannst Du in der Zielgruppenbestimmung „Expats“ ausschließen. Et voilà: Jetzt solltest Du nur noch User aus Deinem Zielgruppenland ausgewählt haben.

Facebook Ads, Fake User

Facebook Ads – Tipp 4: Audience Insights verwenden!

Du hast Dich eingehend mit Deiner Zielgruppe auseinandergesetzt, hast aber noch immer das Gefühl, dass Du nicht hundertprozentig die richtigen Personen erreichst? Kein Problem, auch dafür hat Facebook ein smartes Tool parat. Mit den Audience Insights kannst Du die bestehenden Fans Deiner Seite genauer unter die Lupe nehmen. Du hast zwar keinen direkten Einblick, wer Deine Seite gelikt hat, Du kannst die User aber demografisch und verhaltensbasiert genauer untersuchen. So kannst Du mit nur wenigen Klicks feststellen, welche anderen Seiten von Deinen Fans favorisiert werden, wie oft sie durchschnittlich mit Inhalten interagieren oder wie alt sie sind. Dies hilft Dir, Dein Targeting noch weiter zu verfeinern und interessierte User zu erreichen, an die Du möglicherweise vorher nicht gedacht hast.

Facebook Ads, Audience Insights

Wie Du das Maximum aus Deiner Fanbase und aus Facebook herausholst, erklären wir Dir in Teil 2 dieses ArtikelsFacebook Werbung: Social-Media-Ads für Fortgeschrittene.

 

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