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LinkedIn Publishing: Tipps für LinkedIn Pulse Artikel in der B2B-Kommunikation

Längst nicht mehr nur auf Karriere und Talentsuche spezialisiert, bietet das B2B-Netzwerk LinkedIn zudem hilfreiche Funktionen, um eigene Inhalte zu publizieren und die Aufmerksamkeit der Zielgruppen auf sich zu lenken. LinkedIn Pulse Artikel können hierfür eine gute Option sein. Diese Art Beiträge sind ein nützliches Mittel in der B2B-Kommunikation und dienen dazu, sich zu einem bestimmten Thema als Thought Leader und Experte zu positionieren. Im Rahmen deiner Digital Marketing Strategie kannst du sie wirkungsvoll einsetzen, um die Glaubwürdigkeit deines B2B-Unternehmens zu unterstreichen sowie Aufmerksamkeit für deinen Brand zu gewinnen.

LinkedIn Pulse Artikel, Bikes

Quelle: @gregbulla https://unsplash.com/photos/c-Yb-ot1nmE

1. LinkedIn: Mehr Reichweite für deine Inhalte

LinkedIn ist ein fester Bestandteil in der Social-Media-Welt und aus der B2B-Kommunikation nicht mehr wegzudenken. Mit aktuell über 15 Mio. aktiven Nutzern in der DACH-Region verzeichnet das Business-Netzwerk einen Anstieg von etwa 2 Mio. Usern seit November 2019. Weltweit sind es rund 690 Mio. Entscheider, Führungskräfte und Meinungsführer, die sich auf LinkedIn tummeln. Eine ordentliche potenzielle Reichweite also, die du nicht nur für Statusupdates oder Posts, sondern auch für die Veröffentlichung eigener (längerer) Inhalte nutzen kannst – etwa in Form von LinkedIn Pulse Artikeln.

2. Was ist ein LinkedIn Pulse Artikel?

LinkedIn Pulse, 2010 als App eingeführt und seit 2015 vollständig webbasiert, ist eine Publishing-Plattform auf LinkedIn im Blogformat. Darüber können Blogbeiträge, sogenannte LinkedIn Pulse Artikel, kostenlos von LinkedIn Mitgliedern publiziert werden.

LinkedIn Pulse Artikel, Experte

Quelle: @huntersrace https://unsplash.com/photos/MYbhN8KaaEc

So stellst du deinen Zielgruppen relevanten Content zu bestimmten Themen zur Verfügung. Wichtig dabei ist: Das geht nur über persönliche Profile, nicht über Unternehmensseiten, was allerdings dieses Format erst richtig interessant macht. Denn:

  • Du kannst Experten aus deinem Unternehmen eine Stimme geben.
  • Du hast die Möglichkeit, deiner Company ein Gesicht zu verleihen – sei es mit der Positionierung von Führungskräften, Produktfachleuten oder auch Entwicklern. Je nach Thema, sind verschiedenste Repräsentanten deines B2B-Unternehmens dafür denkbar.
  • Du kannst dich als Thought Leader innerhalb bestimmter Themenbereiche positionieren.

Praktischer Nebeneffekt: Interessierte können die Beiträge auch über die Google-Suche finden.

2.1. Wie funktionieren LinkedIn Pulse Artikel…

Grundvoraussetzung ist, dass der Experte, der sich äußern soll, LinkedIn Mitglied ist. Sobald er seinen Artikel verfasst hat, stellt er ihn bei LinkedIn online, sodass er folgendermaßen zu sehen ist:

  • Der Beitrag erscheint im Profil des Experten. Wichtig: Das Profil muss öffentlich sichtbar sein.
  • Zudem wird der Artikel dessen Kontakten im Newsfeed angezeigt sowie den Personen, die deinem Experten folgen.
  • Hat jemand den Beitrag gelikt, so wird dies darüber hinaus auch den Kontakten desjenigen, der gelikt hat, angezeigt.

2.2. … und wie werden sie verbreitet?

Für die Verbreitung des Pulse Artikels steht dir mit LinkedIn ein Kanal zur Verfügung, der ohne großes Zutun eine stattliche Reichweite bietet. Grundvoraussetzung ist, dass dein Experte bereits ein gutes Netzwerk aufgebaut hat.

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Quelle: @ryoji__iwata https://unsplash.com/photos/IBaVuZsJJTo

Im Vergleich zu einem Blogbeitrag auf deiner Webseite beispielsweise profitierst du bei LinkedIn Pulse davon, dass

  • dein Distributionskanal (LinkedIn) bereits vorhanden ist,
  • der Artikel von vornherein eine nicht unbedeutende Menge an potenziellen Lesern adressiert,
  • du dir die Größe des Netzwerks deines Experten zunutze machen kannst und
  • über die Interaktionen, die der Pulse Artikel mit sich bringt, weitere Reichweite generierst.

Darüber hinaus steht es dir selbstverständlich frei, den Beitrag zusätzlich auf den Social-Media-Kanälen deines B2B-Unternehmens zu teilen.

3. Tipps für deinen LinkedIn Pulse Artikel

Einen LinkedIn Pulse Artikel zu erstellen, unterscheidet sich grundsätzlich kaum von einem Beitrag, den du für dein Unternehmensblog schreiben würdest. Inhaltliche und sprachliche Kenntnisse vorausgesetzt, ist es auch gar nicht schwer, einen guten Pulse Beitrag zu schreiben. Diese Tipps und Kniffe helfen dir dabei:

  • Deine Experten haben übervolle Terminkalender und keine Zeit, den Artikel selbst zu verfassen? Dann lass dich trotzdem nicht von deiner Idee abhalten: Schreibe den Artikel einfach selbst und stelle ihn dem jeweiligen Experten zur Verfügung.
  • Du suchst Content? Schau dich doch bei deinen bereits vorhandenen Inhalten um. LinkedIn Pulse Artikel bieten die perfekte Gelegenheit, bestehenden Content wiederzuverwerten. Aber Achtung – Duplicate Content ist natürlich auch hier verboten!
  • Verliere dich nicht in einer Textwüste. Die Leser mögen es viel lieber und schenken deinem Artikel mehr Aufmerksamkeit, wenn du ihn mit Bildmaterial garnierst – wie etwa mit einem Titelbild.
  • Was viele nicht wissen: Ihr könnt auch Powerpoint-Folien oder Embedded Tweets in den Artikel integrieren.
  • Lass den Experten regelmäßig relevante Artikel veröffentlichen und nicht nur einmalig einen Beitrag. So erhöhst du die Aufmerksamkeit für das Thema, das du ausgewählt hast.
  • Ein LinkedIn Pulse Artikel ist keine Werbebotschaft! Halte den Inhalt deshalb so neutral wie möglich.
  • Was aber durchaus erlaubt ist: Verlinkungen zu weiterführenden Inhalten auf deiner Webseite. So kannst du den Traffic für deine eigene Medienwelt erhöhen.
  • Last but not least: Räume der Authentizität einen hohen Stellenwert ein! Sorge deshalb für eine persönliche Note im Text. Nette Anekdoten oder selbst Erlebtes machen sich in einem Pulse Artikel immer gut – und unterstreichen den Sympathiefaktor.

4. LinkedIn Pulse Artikel online stellen – wie geht das?

Den Beitrag online zu stellen, geht recht einfach und ist nahezu selbsterklärend. Bei LinkedIn selbst findet ihr eine ausführliche Beschreibung.

LinkedIn Pulse Artikel, schreiben

Quelle: @burst https://unsplash.com/photos/kUqqaRjJuw0

Im Folgenden haben wir euch zudem das Wichtigste in vier Schritten zusammengefasst und anhand entsprechender Screenshots veranschaulicht.

Schritt 1: Starten

Gehe auf die LinkedIn Startseite und klicke oberhalb deines Feeds unter “Start a post” auf „Write article“:

LinkedIn Pulse Artikel, Screenshot, Write article

Schritt 2: Überschrift und Text eingeben

Jetzt wirst du auf die Publishing-Seite geleitet. Dort kannst du deinen Artikel eingeben. Es geht los mit der Headline, die du im entsprechend gekennzeichneten Feld einträgst. Für den Text selbst klickst du einfach auf das darunterliegende Kästchen und gibst ihn dort unter “Write here…” ein:

LinkedIn Pulse Artikel, Screenshot, Artikel eingeben

Schritt 3: Formatieren und Bilder hinzufügen

Formatieren kannst du den Text unter dem aus WordPress bekannten Menü. Bilder, Videos, eingebettete Tweets, Folien oder Links fügst du über die jeweils gekennzeichneten Felder ein:

LinkedIn Pulse Artikel, Screenshot, Bild hinzufügen

Schritt 4: Beitrag veröffentlichen

Jetzt musst du oben rechts nur noch auf „Publish“ klicken (siehe Screenshots), und dein LinkedIn Pulse Artikel ist online.

Hier findest du ein Beispiel, wie ein fertiger, veröffentlichter Beitrag angezeigt wird:

LinkedIn Pulse Artikel, Beispiel, Hannes Schipany, dynabook Europe GmbH

Möchtest du dir den Artikel näher anschauen, um dich zu orientieren oder inspirieren zu lassen? Dann klicke einfach hier. Und wenn du den Beitrag veröffentlicht hast, vergiss nicht, ihn über Social Media zu teilen – wie etwa bei unserem Beispiel hier auf Twitter:

LinkedIn Pulse Artikel, Beispiel, Twitter

5. Worauf noch warten? Legt los!

LinkedIn Pulse Artikel sind eine relativ einfache Möglichkeit, im Rahmen deiner B2B Content Strategie relevante Inhalte für deine Zielgruppen zu publizieren, Experten zu positionieren und die Meinungsführerschaft deines Unternehmens zu bestimmten Themen zu unterstreichen. Zudem lässt sich dieses Tool recht leicht und unkompliziert umsetzen – technisch wie auch inhaltlich. Daher: Zögert nicht und probiert es aus!

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