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SPS 2019: Digitaler Fortschritt feiert 30ten!

Zum 30-jährigen Jubiläum durfte sich die Fachmesse für Automatisierung nicht nur über einen neuen Namen, sondern auch über regen Besucherandrang freuen. Über 65.700 Fachinteressierte und rund 1.650 Aussteller lockte die ehemals als SPS IPC Drives bekannte Veranstaltung nach Nürnberg. Wir haben es uns natürlich ebenfalls nicht nehmen lassen, dem Messezentrum einen Besuch abzustatten.

SPS 2019, Flutlicht

SPS 2019 – Einblicke in die Industrie der Zukunft

Eins steht fest: Ohne Automatisierung und vor allem Digitalisierung geht in der Industrie der Zukunft nichts mehr. Diesen Eindruck vermittelten auch die smarten Systeme und Lösungen, die interessierte Besucher in den insgesamt 15 Hallen der diesjährigen SPS bestaunen konnten. Im Vordergrund standen dabei vor allem Systeme, die den Weg hin zur Industrie von morgen ebnen sollen.

SPS 2019, Industrie der Zukunft

Roboter an jeder Ecke

So zeigte der SPS 2019 Stand von Weidmüller Interface beispielsweise das Konzept eines intelligenten Fabrikbodens, über den Maschinen in zukünftigen Fertigungshallen miteinander kommunizieren können. Auch anhand von praxisnahen Beispielen veranschaulichten diverse Hersteller, zu was die intelligent programmierten Maschinen bereits heute in der Lage sind.

SPS 2019, Roboter, Industrie der Zukunft

Die Vorführungen reichten von Laserschwert-schwingenden oder ein DJ-Mischpult bedienenden Roboterarmen bis hin zu einer Puppenspielerfigur, die an Schnüren von einem mechanischen Rollensystem zum Tanzen gebracht wurde. Auch wenn diese Präsentationen klare Spielereien sind, verdeutlichen sie doch: Ohne präzise Maschinen-Systeme und die entsprechende IT-Anbindung ist an industriellen Fortschritt nicht zu denken.

Vernetzung als zentraler Faktor

Daher zog es in diesem Jahr auch viele IT-Hersteller auf die SPS 2019, die ihre Konzepte und Lösungsansätze präsentierten. Wer beispielsweise ganz im Sinne des „digitalen Zwillings“ diverse Fertigungs-Bauteile durch die Augen eines Industrie-Roboters sehen wollte, wurde am Stand von Trebing & Himstedt fündig. Wer es etwas klassischer mag, der durfte sich jedoch auch im Rahmen von geführten Touren an den Ständen ausgesuchter Aussteller über die Messe führen lassen – ganz ohne VR-Brille und nur mit einem klassischen Audioguide bewaffnet. Für den kompakten Überblick zu Schlagwort-Themen wie Machine-Learning, Industrial Security oder Predictive Maintenance fanden diese Guided Tours auch in diesem Jahr großen Anklang und brachten den internationalen Besuchern alle Facetten des digitalen Industrie-Wandels näher. Wer sich bereits auf nächstes Jahr freuen möchte, der sollte den für die SPS 2020 geplanten Hackathon im Hinterkopf behalten. Hier werden dann flinke Programmierer im Wettbewerb-Charakter smarte Software-Lösungen entwickeln – wir sind jetzt schon gespannt!

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