Leuchtschrift

Gehört Social Media zur PR-Arbeit?

Welches sind die wichtigsten Kanäle für die PR-Arbeit? Zählen die sozialen Medien mit dazu oder sollten sie getrennt von der klassischen Kommunikation betrachtet werden? Dies sind Fragen, denen wir in unserem Alltag immer wieder begegnen. Wir haben uns dazu ein paar Gedanken gemacht.

PR-Arbeit, PR und Social Media

Quelle: @GDJ https://pixabay.com/de/vectors/social-media-verbindungen-vernetzung-3846597/

Integrierte Kommunikation: Mehrwert für die Zielgruppe

Generell gilt: Inhalte, die einer definierten Zielgruppe klare Mehrwerte bieten, sind die Grundlage erfolgreicher Kommunikation. Im nächsten Schritt gilt es, die Kanäle zu definieren, über die der Content distribuiert wird. Auf die Frage, welche Kanäle das sind, gibt es keine pauschale Antwort.

  • Denn dafür ist ein digitaler Content-strategischer Ansatz notwendig, um die Interessensgruppen passgenau zu erreichen.
  • Dies wird über eine integrierte Kommunikation erreicht, die sämtliche Kanäle – von den klassischen Medien über Social Media bis hin zu relevanten Influencern – einbezieht.

Die sozialen Medien gehörten ganz klar mit dazu. Getrennt zu denken, ist nicht zielführend.

Die integrierte Kommunikation schließt folgende Bereiche und Kanäle ein:

Earned Media

Hier geht es um klassische Media Relations, sprich Inhalte, die in Zielmedien print und online veröffentlicht werden.

  • Kanal: Medien
  • Wichtig sind hier vor allem die Relevanz der Inhalte sowie die sehr guten Kontakte in die Redaktionen

Paid Media

Dies ist die Kommunikation über kostenpflichtige Modelle in den Medien.

  • Kanal: Medien
  • Die Formate reichen von Microsites über Advertorials bis hin zu Native Advertising oder Blogger Relations bzw. YouTuber Relations
  • Plus: Sponsored Posts, Google Ads, Performance Marketing für mehr Traffic, Leads, Conversions
  • Im Fokus ist hier die Ansprache (neuer) Zielgruppen, die über die klassische Media Relations nicht erreicht werden können.
  • Häufig sind bezahlte Maßnahmen zugleich Türöffner für redaktionelle Inhalte, vor allem in vertikalen oder Channel-Medien.

Owned Media

Darunter versteht man die unternehmenseigenen Plattformen.

  • Kanäle: u.a. Webseite, Unternehmensblog, Landing Pages, Microsites auf der Homepage, Content Hubs, Newsroom
  • Interessant ist hier vor allem der Aufbau eigener Themenwelten zu den Fokusthemen des jeweiligen Unternehmens.

Shared Media

Hier ist die Rede von den sozialen Medien, auf denen relevante Inhalte geteilt (Englisch: shared) werden.

  • Kanäle: u.a. Facebook-Seiten (Unternehmens-, Marken-Produkt- oder Themen-basiert), Twitter-Kanäle, LinkedIn- oder Xing-Profile, Instagram, YouTube, Pinterest etc.
PR-Arbeit, Social Media, klassische PR

Quelle: @geralt https://pixabay.com/de/photos/handy-smartphone-tastatur-app-1917737/

Fazit

Ein integrierter Kommunikationsansatz unter Einbezug sämtlicher relevanter Kanäle inklusive Social Media hilft, ganzheitliche Distributionswege zu erschließen. Ziel ist es, spezifische Zielgruppen anzusprechen und die Wahrnehmung im Netz zu bestimmten Themen und Schlüsselbegriffen zu erhöhen.

Grundsätzlich sollte die Auswahl spezifischer Kanäle, ebenso wie die Wahl der konkret verwendeten Maßnahmen und Werkzeuge stets dem Erreichen der festgelegten Kommunikationsziele dienen und entsprechend maßgeschneidert festgelegt werden.

  • Share:

Hinterlassen Sie einen Kommentar

19 + 20 =