Leuchtschrift

Erfolge sichtbar machen: Social Media Reporting für Unternehmen

Eine Kanalstrategie ist erstellt, erster Content entwickelt und die Community wächst langsam – und jetzt? Um den Erfolg von digitalen Maßnahmen im Social Web nachweisen zu können, müssen regelmäßig Reportings erstellt werden. Doch welche Zahlen sind wirklich aussagekräftig und wie sollte so ein Social Media Reporting aussehen, um leicht verständlich und doch umfassend zu sein? In unserem heutigen Blogbeitrag verraten wir es euch!

Social Media Reporting

Quelle: https://unsplash.com/photos/CNbRsQj8mHQ

Die passenden KPIs für eure Ziele

Social-Media-Kanäle wie Facebook, Twitter oder LinkedIn stellen Usern über ihre hauseigenen Tools bereits eine Vielzahl an Informationen zur Verfügung. Diese sind mal mehr, mal weniger gut aufbereitet und liefern einen ersten Überblick über die Kanäle. Zudem bieten die Tools häufig auch die Möglichkeit, direkt Reportings zu generieren. Aber Achtung: Diese sind meist sehr kompliziert aufgebaut und statisch in der Auswahl der Daten.

Social Media Reporting, KPIs, Flutlicht

Wenn ihr also auf maßgeschneiderte Einblicke in die Erfolge eurer Social-Media-Aktivitäten aus seid, kommt ihr über eine selektive Auswahl der Daten nicht herum. Diese solltet ihr genau nach euren in der Kanalstrategie festgelegten Zielen auswählen. Beispielhaft könnten diese wie folgt aussehen:

  • Brand Awareness: Reach, Impressions
  • Engagement: Reactions (Likes, Comments, Shares/Retweets), Link Clicks
  • Cost Optimization: CPC, CPM
  • Conversions: Link Clicks, CTR

Hier steht euch innerhalb der Kanäle eine große Bandbreite der passenden Zahlen zur Verfügung – wichtig ist es dabei, den Zusammenhang zwischen KPI und Ziel herzustellen.

Wer soll mein Social Media Reporting lesen – und verstehen?

Social Media Reporting, Grafik

Quelle: https://unsplash.com/photos/hpjSkU2UYSU

Ein Reporting ist immer nur so gut, wie auch die Inhalte, die es transportiert. Das bedeutet, dass ihr in euer Social Media Reporting sicher eine Vielzahl an Zahlen oder Graphen integrieren könnt – wenn diese aber von euren Stakeholdern nicht richtig verstanden werden, ist auch das beste Reporting nichts wert.

Ihr solltet euch daher bereits vor der Erstellung eures Reportings die Frage stellen, wen ihr damit erreichen möchtet. Soll das Reporting einem C-Level-Manager einen Überblick über eure Aktivitäten in den sozialen Netzwerken verschaffen? Oder sollen etwa einer fachfremden Abteilung eure Erfolge präsentiert werden? Aus den gleichen Ausgangszahlen und KPIs ergeben sich bei diesen beiden Beispielen zwei komplett unterschiedliche Reportings. Als Faustregel gilt: so knapp wie möglich und so ausführlich wie nötig. Je nach Zielgruppe kann dies bedeuten, dass ihr eure Inhalte in wenigen prägnanten Zahlen darstellen oder auch in weitergehenden Tabellen wiedergeben solltet. Versetzt euch bei der Erstellung des Reportings am besten in eure „Leserschaft“ und baut das Social Media Reporting entsprechend auf.

Mit Inhalt und Aufbereitung überzeugen

Social Media Reporting, Visualisierung

Quelle: https://unsplash.com/photos/7lryofJ0H9s

Ihr habt euch Gedanken zu euren KPIs und Zielgruppen gemacht? Klasse, jetzt geht es darum, euer Social Media Reporting aufzubauen und visuell ansprechend zu gestalten. Beim Aufbau hat sich eine Dreiteilung des Inhalts bewährt:

  1. Kurze Management Summary zu den Key Findings eures Reportings
  2. Ausführliche Darstellung eurer Findings
  3. Ausblick und Erwartung

Mit diesen drei Bestandteilen eines Reportings deckt ihr die wesentlichen Punkte ab, die für viele Stakeholder von Belang sind. Zudem macht ihr es Lesern mit einer kurzen Zusammenfassung zum Einstieg leicht, wenn diese nur wenige Minuten Zeit haben, um eure Inhalte zu lesen. Der Ausblick am Ende schlägt außerdem den Bogen zu einem nächsten Reporting und dient direkt dazu, wertvolle Schlüsse aus Erwartung und Realität zu ziehen. Damit könnt ihr eure Maßnahmen selbst überprüfen und wichtige Anpassungen leichter erkennen.

Besonders in der ausführlicheren Darstellung eurer Inhalte solltet ihr neben blanken Zahlen auch auf Grafiken, Diagramme, Word Clouds oder Bilder setzen. Diese machen auch kompliziertere Inhalte oder große Datenmengen leicht konsumierbar. Ihr könnt sie entweder selbst in PowerPoint oder Excel erstellen oder ihr greift auf Darstellungsoptionen innerhalb der Social-Media-Kanäle oder von Drittanbietern zurück. Wichtig ist dabei, dass die grafische Aufbereitung leicht verständlich ist und nicht zu überladen wirkt.

Das passende Reporting zu erstellen ist von vielen Faktoren abhängig. Überlegt euch, was ihr wem und wie präsentieren wollt, und ihr kommt der Sache schon viel näher. Habt ihr weitere Tipps für ein Social Media Reportings Dann verratet uns diese gerne in den Kommentaren!

 

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