Leuchtschrift

¡Hola Maravillosa Isla Mallorca!

Schon seit meinem ersten Tag bei Flutlicht vor einem halben Jahr war ich sehr gespannt, wie denn der jährliche „Agenturausflug“ wohl ablaufen würde. Nach wochenlangen Spekulationen über unser diesjähriges Reiseziel blieb es bis kurz vor Beginn des jährlichen Events spannend. Trotz verschiedenster, sinnvoller und teilweise auch weniger hilfreicher Tipps zum Ort des Vergnügens wurde das Rätsel, wohin die Reise gehen wird, im Vorfeld nicht gelöst.

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Als sich die Flutlichter letzten Freitag um 09:15 Uhr am Flughafen Nürnberg nach Anweisung der Reiseleitung eingefunden hatten, stürzten sich alle wie wild auf den Abflugplan. Eindeutige Schlüsse konnten aus diesem aber leider immer noch nicht gezogen werden. Geht es nach Zürich, Frankfurt, Antalya oder doch vielleicht tatsächlich Mallorca? Oder werden wir am Flughafen von einem Bus abgeholt und nach Luxemburg oder Südtirol kutschiert? Nach ungeduldigem Warten wurden wir jedoch endlich erlöst und erhielten unsere Flugtickets. Ich war die Erste in der Runde, die einen verschlossenen Umschlag in die Hand bekam, und verkündete zur Freude aller Flutlichter: „Yeahhhh, es geht nach Mallorcaaaaaa!“. Nach Freudentänzen und Gekreische wurde mit Cappuccino und anderen Getränken kurz angestoßen, bevor es gleich weiter an den Check-in Schalter ging. So entflogen wir also dem grauen Nürnberg und landeten ein paar Stunden später bei angenehmen 26 Grad in der Sonne von Palma de Mallorca. Nachdem jeder seinen Koffer am Gepäckband ergattert und Wollpullover gegen Sonnenbrille und Flip-Flops getauscht hatte, wurden wir von einem Shuttlebus ein Stückchen weiter Richtung Nordwesten zu unserem Hotel in Port de Sóller befördert.

Dort ging es auch schon gleich mit dem ersten Programmpunkt weiter: Kayakfahren auf dem offenen Meer.

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Nach ein paar Stunden anstrengendem Paddeln, Kentern und Sonnenbaden hatten wir uns alle ein kühles spanisches Bier bei Sonnenuntergang am Strand redlich verdient.

Geduscht, hungrig und gut gelaunt machten wir uns später schließlich auf den Weg in ein kleines spanisches Restaurant, in dem unser Orga-Team bereits jede Menge Tapas geordert hatte, dass sich die Tische nur so bogen. Nach dem Essen wurde uns dann auch verraten, dass für den nächsten Tag eine Wanderung quer durch die Flora und Fauna Mallorcas geplant war. Müde und pappsatt spazierten wir zu unserem Hotel zurück und sammelten Kräfte für den sportlichen Ausflug am nächsten Tag.

Nach einem ausgiebigen Frühstück trafen wir uns also am Samstag hochmotiviert mit Katarina und Miquel, den Tour-Guides.

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Auf unserem Weg durch mallorquinische Hügel und Täler erhielten wir von Katarina eine Menge Informationen zu einheimischen Gewächsen und der spanischen Olivenölgewinnung.

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Natürlich ergaben sich dabei auch viele atemberaubende Ausblicke auf verlassene Buchten und jede Menge „Foto-Opportunities“.

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Auf der Hälfte der Strecke erwartete uns auf einer wunderschönen Finca ein typisch spanisches Picknick, das uns noch einmal für den letzten Anstieg auf unserer Tour motivierte.

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Schwitzend und keuchend erklommen wir das letzte Stück des Bergsattels mit rund 200 Höhenmetern und erreichten schließlich eine kleine Badebucht, in der wir uns trotz ein paar Regentropfen nicht vom Schwimmen abhalten ließen. Viel zu schnell verging der schöne Ausflug und nach 38 Mal Küsschen links und Küsschen rechts winkten uns Miquel und Katarina zum Abschied auf unserem Boot hinterher, das uns von der Badebucht zurück nach Port de Sóller brachte.

Zurück im Hotel bereiteten wir uns auf den nächsten kulinarischen Höhepunkt im Randemar vor, einem schicken Restaurant direkt am Meer. Dort ließen wir uns von der spanischen Küche verwöhnen und unseren letzten Abend gemeinsam ausklingen.

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Der Sonntag schließlich stand zur freien Verfügung, wobei sich ein Großteil der Gruppe noch einmal ins Strandoutfit warf und die letzten Stunden Sonne in Port de Sóller genoss. Viel zu früh mussten wir uns schweren Herzens auf den Weg zum Flughafen nach Palma machen und unsere Heimreise antreten.

Einen Bierhelm, peinliche Gruppenshirts oder Strohhüte gab es bei unserer Reise zwar nicht, trotzdem hatten wir auf unserem gemeinsamen Ausflug jede Menge Spaß und Gelegenheiten für nette Gespräche unter Kollegen. Ich freue mich, dass ich bei diesem schönen Event dabei sein durfte und dass wir alle vor dem kalten Winter in Deutschland noch einmal, wenn auch viel zu kurz, die Möglichkeit bekommen haben, unsere Sonnenspeicher aufzufüllen. Danke an unsere netten Organisatorinnen für den rundum kurzweiligen Ausflug. Ich bin jetzt schon wieder gespannt, wo unser nächstes Abenteuer hingehen wird!