Leuchtschrift

Internet der Dinge – What next?

Gartner prognostiziert in einer aktuellen Studie bis 2020 rund 30 Milliarden Geräte, die mit dem Internet verbunden sind – derzeit sind es etwa 3 Milliarden. Dieser rasante Anstieg in nicht einmal zehn Jahren ist laut der Analysten dem gravierenden Einfluss der Ära „Internet der Dinge“ geschuldet.

Quelle: Intel

Demnach wird sich das Internet bis dahin durch all unsere Lebensbereiche ziehen: Nicht nur zu Hause in unseren “Smart Homes“, sondern auch im Verkehr, im Krankenhaus und im Supermarkt und, und, und. Aber auch wir selbst könnten in Zukunft das Internet nicht mehr nur im Smartphone mit uns herum tragen, sondern auch im wahrsten Sinne des Wortes anziehen. Der neueste Gadget-Schrei nennt sich „Wearables“. Das derzeit prominenteste Beispiel ist sicherlich Google Glass, aber auch intelligente Uhren oder „Smart Watches“ sind auf dem Vormarsch, und intelligente Kleidung ist ebenso nicht fern. Viele mit dem Internet verbundene Geräte sind zudem für den industriellen Bereich interessant. Glaubt man den Auguren laufen in weniger als 10 Jahren ganze Werkshallen nicht nur voll automatisch, sondern alle Maschinen – ob groß oder klein – sind zusätzlich mit dem Internet verbunden und senden ihre Daten in die Cloud wo sie dann zu „Big Data“ verschmelzen – alle anderen erwähnten Bereiche tun dies natürlich ebenfalls.

Stand heute fehlt nur noch teilweise die dazu nötige Infrastruktur. Zwar steigen Rechenleistung und -effizienz stetig, die Hardware verkleinert sich und LTE ist verfügbar, aber gerade der in Deutschland nur schleppend vorwärtskommende Breitbandausbau spielt in Hinblick auf eine flächendeckende Vernetzung keine unwesentliche Rolle. Früher oder später werden diese Entwicklungen unser Leben aber tiefgreifend verändern. Gerade mit Blick auf die aktuelle Situation stellt sich deshalb schon heute die Frage nach der Sicherheit – wer hat wann Zugriff auf diese riesigen Datenmengen? Was passiert mit ihnen?

Quelle: www.bmw.com ergonomics_hud

Klar ist, dass im Internet der Dinge enormes Potenzial steckt – nicht nur Hardware-seitig, sondern auch im Software-Bereich. Auf der ganzen Welt werden laut Gartner technologiegetriebene Startup-Unternehmen entstehen, vor allem für Applikationen. Viele Unternehmen, darunter auch Intel, richten ganze Unternehmensbereiche auf das Internet der Dinge aus und schließen sich zu Netzwerken zusammen um ganzheitliche Lösungen und offene Standards anbieten zu können. Wir sind gespannt wo die Reise hingehen wird. What next?

Quelle: http://farm3.staticflickr.com/2863/9342343608_96ffe6ff32_b

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