Leuchtschrift

Social Media, die neuen Public Relations?

Die Social Media Welle rollt und ist seit gut 2 Jahren in den Kommunikationsalltag eingezogen. Insbesondere in 2010 nahm dieser Trend nochmals gehörig an Fahrt auf – will heißen, bei Unternehmen stehen Facebook, Twitter, Xing & Co hoch im Kurs!

Social Media – in der Geschäftswelt angekommen, aber dann?
Tatsache ist jedoch auch, „viele wollen, aber die wenigsten können“: So scheint Social Media als Kommunikationsbestandteil zwar in der Geschäftswelt angekommen, allerdings ist den meisten Unternehmen nicht bewusst, was sie damit erwartet.
Dies untermauert auch die hierzu veröffentlichte Studie des SID/FIT Social Media Report 2010/11*. Demnach attestiert mehr als drei Viertel der befragten Unternehmen der Meinungsbildung in sozialen Netzwerken eine wesentliche Rolle für ihr Geschäft. Im Gegensatz dazu hält sich aber nicht einmal ein Drittel für einen Einstieg und die damit verbundenen Herausforderungen für ausreichend vorbereitet. Immerhin schätzen wiederum gut zwei Drittel der Befragten den Start in die Social Media Welt als ‘aufwändig‘, aber auch als ‘notwendig‘ ein.
Darüber hinaus wissen Firmen gemäß der SID/FIT Studie, dass sich ihre Kunden über Social Networks austauschen, sie verfügen aber über keine fundierten Strategien, in diese für ihr Geschäft entscheidenden Kommunikationsprozesse einzugreifen.
*Details unter: http://www.softwareinitiative.de/news/archiv/2010-10-22-StudieSoMe

Das SoMe Plus: ‘Word-of-Mouth‘, Trendscout, Warnradar, Weichensteller
Spätestens an diesem Punkt kommen vor allem Full-Service Kommunikationsagenturen ins Spiel. Sie sind prädestiniert dafür, eine Lücke zu schließen, die etwa klassische PR-Agenturen – noch dazu mit Fokus auf Media Relations –, reine Online Marketing Agenturen sowie neu entstandene Social Media Agenturen und -Berater mitunter nicht besetzen können.

Der Schlüssel zum Kommunikationserfolg ist ein entsprechend breitgefächertes „SoMe Leistungsspektrum“ aus einer Service-Hand. In diesem Sinne werden Unternehmen behutsam auf die neuen Wege, Chancen und auch Risiken dieser dialogorientierten Kommunikationskultur eingestellt, ‘step-by-step‘ an die Thematik herangeführt und so nachhaltig und wirkungsvoll wie möglich dazu strategisch beraten und begleitet.
Das Spektrum reicht von der konzeptionellen Planung eines gangbaren, zielführenden Weges innerhalb der Social Media Welt über das passgenaue Einbetten in den unternehmensspezifischen Kommunikationsmix bis hin zur operativen Umsetzung und kontinuierlichen Betreuung auf dem eingeschlagenen SoMe Weg im Tagesgeschäft. Hierbei kommen Unternehmen natürlich die Agentur-Mehrwerte einer strategischen Kommunikationsschnittstelle, zahlreicher ‘best practice‘ Erfahrungen sowie eines effektiven Partnernetzwerkes zugute.

In diesem Kontext sind unverzichtbare Elemente beispielsweise das Ausloten der geeigneten Ansprache, sprich SoMe Kanäle, passend zum Adressatenkreis der Unternehmen oder die Komplettbetreuung als quasi outgesourcter Social Media Kommunikationsarm für ein kontinuierliches Community- und Reputation Management. Dies schließt Aufbau, Pflege und nachhaltige Bindung von Freunden, Kunden, Followern ebenso ein wie deren regelmäßige, kreative Aktivierung über effektvolle Social Media Marketing Aktionen, inklusive deren technologische Realisierung.

Als sprichwörtliches SoMe Plus selektieren, moderieren, deeskalieren, filtern und analysieren Agenturen jegliche PR-Effekte sowie die Social Media Resonanz und auch digitale Mundpropaganda als Trendscout, Warnradar und Weichensteller für die künftige Unternehmenskommunikation.
Nicht zuletzt kann eine Full-Service Kommunikationsagentur ihren Unternehmen auch eine Art „Interimsplattform“ etwa auf dem eigenen Newsroom bieten, um in den gängigen Kanälen präsent zu sein, so lange bis Social Media eben selbst in der Strategie und Kultur des Unternehmens gelebt und implementiert wird.

https://www.flutlicht.biz/newsroom

Kein Ersatz klassischer PR, aber immer bedeutender im Kommunikationsmix
Unter dem Strich hat eines  nach wie vor Bestand: Ähnlich der klassischen PR, sind auch innerhalb dieser neuen Disziplin ein langer Atem sowie zusätzliche unternehmenseigene Ressourcen und -Budgets unerlässlich. Denn das Ziel ist, die Kommunikationshoheit für Social Media auf kurz oder lang immer direkt bei den Unternehmen anzusiedeln.

Und nein, Social Media ist weder die neue Form oder gar der Ersatz unserer klassischen PR-Disziplin noch der „Allheilsbringer“ für die Kommunikation. Social Media ist ein weiterer, in seiner Bedeutung wachsender Baustein im integrierten Kommunikationsmix. Die Klaviatur, die es für uns gemeinsam mit den Unternehmen zu spielen gilt, ist einfach nur ein Stück breiter, schneller, direkter und noch dialogorientierter geworden. Und die Herausforderungen damit werden in den kommenden Monaten nicht weniger. Im Gegenteil, denn die Kommunikationsmöglichkeiten mit Facebook, Twitter & Co. stehen erst noch am Anfang und werden sicher noch für weitere Dynamik in unserer Branche sorgen – Auf geht’s!

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