Leuchtschrift

Die Top Apps der Flutlicht Crew – Folge 3: Anja Schmidt

 

Biken, Barcodes und Blödsinn – bei den Lieblingsapps von Anja ist für jeden etwas dabei.

 

1 Strava Cycling

 

Strava Cycling

 

Ich bin überzeugte Radlerin– jeden Morgen schwinge ich mich auf mein Fahrrad und trete brav zur Arbeit. Die kostenlose App Strava Cycling trackt dabei über GPS wo ich langfahre und liefert interessante Ergebnisse: Meine Durchschnittsgeschwindigkeit liegt bei 19 km/h, am schnellsten bin ich bei der Teilstrecke „Rosenheimer Berg“ (das ist übrigens auch die Strecke, wo ich bei der Rückfahrt am langsamsten bin) und wenn ich es mit meinem Nachbar aufnehmen will, muss ich noch etwas trainieren. Denn die App wertet nicht nur meine Radelgewohnheiten aus, sondern zeigt mir auch die Ergebnisse von Freunden oder Fremden, die auf der gleichen Strecke fahren und sich über Strava tracken lassen. So gibt es extra Ranglisten für extra Teilstrecken und plötzlich verwandelt sich der Weg zur Arbeit in einen Wettkampf um den Siegerpokal.

 

2 Barcoo

 

Barcoo

 

Solange die Politik noch über die Lebensmittelampel diskutiert, hole ich sie mir schon jetzt auf mein Smartphone: Die App barcoo ermöglicht es, mit der Handykamera EAN-Codes einzulesen und Bezugsquellen sowie Informationen zum Produkt aus dem Internet zu laden. Gibt es den Käse im Supermarkt nebenan günstiger? Wie wurde das Buch bisher von Lesern bewertet? Und ist mein Lieblingsjoghurt auch wirklich gesund? Denn in Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale Hamburg liefert die App auch Testberichte sowie Öko- und Gesundheitsinformationen. Allerdings hat die barcoo ein großes Manko: Wer hat im Supermarkt schon Zeit und Lust jedes einzelne Produkt zu scannen? Das passiert dann erst zuhause, wenn die Kaufentscheidung schon gefallen ist. Und mein innerer Schweinehund bringt das Schokomüsli dann auch nicht mehr zurück – auch wenn ich nun weiß, dass der Teufel darin steckt.

 

3 Mr Chiizu

 

Mr Chiizu

 

Mit Mr. Chiizu lassen sich Fotos in kleine Kunstwerke verwandeln. Die App bietet eine Fülle an Vorlagen talentierter Grafiker, die das langweiligste Foto zu einem fröhlich, bunten Comic machen. So kann ich beispielsweise ein Bild, das meine Kollegin am Schreibtisch zeigt mit Sprechblasen, kleinen Monstern, Sternchen oder Regenbögen „verschönern“.  Oder ich wähle gleich die „Aloa-Hawaii“ Vorlage aus und platziere das Gesicht des kleinen Bruders so, dass es auf den Körper der Hoola-Lady passt. Wenn ich das Bild dann mit einem Klick gleich auf Facebook oder Twitter poste, ist gute Laune (zumindest auf meiner Seite) vorprogrammiert.

 

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