Leuchtschrift

Geberit Huter entwickelt Sanitär-Technologie mit SolidWorks

Einsparpotential durch Wechsel von 2D auf 3D und Erarbeitung neuer Konstruktionsmethode von bis zu 25 Prozent erwartet; DraftSight sichert weitere Nutzung existierender 2D-Daten

Renovieren, Sanieren oder Neubau leicht gemacht. So oder ähnlich könnte ein Werbeslogan der Geberit Huter GmbH lauten, die sich auf die Vorfertigung im Bereich Sanitär-Technologie spezialisiert hat. Egal ob es sich um Fertigbäder für einen Neubau oder Installationselemente für die Renovierung sanitärer Anlagen in einem Pflegeheim handelt: Die kundenspezifisch mit SolidWorks® CAD Software entwickelten Produktlösungen von Geberit Huter passen sich in jedes Objekt ein und werten dieses auf.

Geberit Huter in Matrei am Brenner entwickelte sich Ende der 70er-Jahre aus einem florierenden Installationsunternehmen. Durch die intensive Zusammenarbeit mit Bauherren, Architekten, Planern und Installateuren entstand eine umfangreiche Produktpalette, die die Anforderungen und Erwartungen der Kunden hinsichtlich Qualität, Zuverlässigkeit und Sicherheit optimal erfüllt. Entwickelt werden die objektbezogenen Leichtbauelemente, Fertigbäder und Montageelemente bei Geberit Huter mit dem 3D-CAD-System SolidWorks.

Parallel zur CAD-Software führte Geberit Huter das kostenlose 2D-CAD-Produkt DraftSight von Dassault Systèmes ein. Diese Lösung ermöglicht es den Konstrukteuren, neue DWG-Dateien zu erstellen und vorhandene DWG-Dateien anzusehen und zu bearbeiten. Ferner lassen sich mit DraftSight DXF-Dateien lesen und speichern.

„Um auch künftig wettbewerbsfähige Produkte liefern zu können, mussten wir den Konstruktionsbereich Objektfertigung auf eine zeitgemäße, schnellere und sichere Konstruktionsmethode umstellen“, berichtet Christian Buchauer, IT-Leiter der Geberit Huter GmbH. „Die logische Konsequenz war der Wechsel von 2D auf 3D. Gleichzeitig wollten wir die bislang generierten 2D-Daten weiterhin nutzen und falls nötig neue erstellen. Die SolidWorks Software überzeugte uns durch ihre innovativen Funktionen und die einfache Bedienung sowie das gute Preis-/Leistungs-Verhältnis. Mit DraftSight haben wir zudem die Frage der 2D-Daten optimal in den Griff bekommen.“

Der Markt fordert von Geberit Huter eine objektbezogene Ausarbeitung von Installationslösungen im Bereich der Sanitärtechnik, die laut Buchauer mit herkömmlichen Methoden nur sehr schwer oder gar nicht lösbar sind. Hinzu kommen ein hoher Termin- und Preisdruck, der sich nicht auf die Qualität der Sonderlösungen auswirken darf.

„Wir führten mit SolidWorks CAD nicht nur ein neues CAD-Programm, sondern eine neue Konstruktionsmethode ein, von der wir uns nach einer Systemanalyse ein Einsparungspotential von bis zu 25 Prozent erwarten“, erläutert Christian Buchauer. „Beispielsweise arbeiten wir jetzt in 3D mit einem Baukastenprinzip, das hilft, Konstruktionsfehler frühzeitig zu entdecken und zu vermeiden. Auch können wir dank SolidWorks heute unsere CAD-Daten direkt vom 3D-Modell an die Stanzanlagen ausgeben.“

Zur optimalen Organisation und Datenverwaltung der CAD-Daten wird bei Geberit Huter SolidWorks Enterprise PDM eingesetzt. Die SolidWorks Lösungen decken damit die gesamte Prozesskette von CAD, CAM und PDM des Unternehmens ab und unterstützen die Erarbeitung einheitlicher Arbeitsweisen, die in konkreten und künftigen Projekten umgesetzt werden können. Die Nutzung der kostenlosen Lösung DraftSight hat einen entscheidenden Beitrag geleistet, weitere Investition in SolidWorks Lösungen zu tätigen.

Die Beratung, Implementierung und Einführung der SolidWorks Software verantwortete der autorisierte SolidWorks Vertriebspartner planetsoftware.

Bildmaterial zum Download

SolidWorks_Geberit Huter

Hinterlassen Sie einen Kommentar

sechzehn − 9 =