Leuchtschrift

Höchste Eisenbahn – Mit Fitness Apps zur Strandfigur

Die Temperaturen in diesem Jahr haben es längst angekündigt – der Hochsommer nähert sich mit großen Schritten. Höchste Zeit also, den Bikini oder die Badehose der letzten Saison aus dem hintersten Winkel des Kleiderschranks zu kramen und probeweise überzustreifen. Jetzt zeigt sich schonungslos, ob man den Winter über etwas zu häufig Pasta, Schokolade oder Torte konsumiert hat. Sollten die Nähte der Schwimmklamotten an den falschen Stellen zu Platzen drohen, besteht akuter Handlungsbedarf: es muss schnellstens an der Strandfigur gearbeitet werden.

Gott sei Dank kann uns auch hier moderne Technologie mittlerweile tatkräftig unterstützen. Dabei muss man nicht notwendigerweise Nintendos Wii aus dem Keller entstauben – es ist nicht Jedermanns Sache vor dem heimischen Fernseher auf einem weißen Plastikboard die Bewegungen animierter Comicfiguren nachzuahmen…Jedenfalls empfiehlt es sich, vorher den Raum vor den neugierigen Blicken der Nachbarn abzuschotten…

Für die Nutzer von Smartphones und Tablets öffnet sich in den App Stores von Apple oder Android eine ganze Welt an Helferapplikationen für Gesundheit und Fitness. Ohne Schweiß, kein Preis – wer überflüssige Pfunde abtrainieren will muss sich bewegen. Wer sich dazu ins Fitness Studio quält, dem bietet der Gym Goal ABC für günstige €0,79 hunderte Übungen und Trainingspläne auf verschiedenen Schwierigkeitsstufen. Oder man entscheidet sich für Work-Out Planer, wie den iBody Fitness Manager. Die App zählt mit €7,99 nicht zu den günstigsten, bietet aber eine ansehnliche Palette an Funktionalitäten von Gewicht, Körperfett, Wasser- und Muskelanteil bis hin zu Cholesterinspiegel, Körpertemperatur und Pulsmessung. Möchte man lieber zu Hause schwitzen, sind Apps wie Schweiß und Tränen eine Alternative – auch wenn der Titel nicht gerade zum Kauf einlädt, oder das populäre Fitness Gratis… Ganz umsonst gibt es den miCoach, der sich Motivation zum obersten Ziel gesetzt hat. Stimmkommandos sollen zur Höchstform anstacheln. Nette Idee, aber kurz vor dem Kreislaufkollaps mit der Gefahr behaftet, dass man diese App schnell hassen lernt…

Endomondo packt das Thema Motivation über die Community Schiene an: sportliche Höchstleistungen können dort geshared werden und sollen zu immer neuen Großtaten anspornen. Nike Training Club bietet Work-Outs in Hülle und Fülle. Auch hier lassen sich Ergebnisse über Facebook sofort mit Gleichgesinnten und Freunden teilen.

Darüber hinaus finden sich für alle erdenklichen Einzelsportarten und Fitnessprogramme vom Joggen bis über Pilates bis hin zu Yoga entsprechende Spezial-Apps.

Bewegung ist gut, aber ohne eine bewusstere Ernährung wird es schwierig, die Bikinifigur zu erreichen. Auch hier kann man auf State-of-the Art Technologie zurückgreifen. Zahlreich zu finden sind Kalorienzähler, die an das schlechte Gewissen appellieren. Beispiele sind FatSecret, Calory Guard oder der Diet Tracker von ShapeUp Club. Auch Diät Apps wie Diet Master oder Diät Coach gibt es wie Sand am Meer. Hier sollte man aber immer auf Ausgewogenheit achten, wenn man den bekannten Jojo Effekt vermeiden möchte.

Eine Liste mit kostenfreien Fitness Programmen insbesondere für iPhone und iPad User gibt es hier: http://www.appstoreapps.com/top-50-free-health-and-fitness-apps/.

Einen ganz guten Überblick über Fitness und Gesundheits Apps findet man unter http://www.3gapps.de/gesundheit-und-fitness

So, und wer jetzt bei all der Gadget-Unterstützung noch immer keine Lust auf eine kleine Trainingseinheit bekommen hat, dem ist nur noch zu empfehlen: schnell neue Badeklamotten zwei Nummern größer kaufen gehen…;-)

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